Wo bleibt die kulturelle Blüte?

16.8.2013

Warum gibt es in China keinen kulturellen Aufstieg? Quelle: 郑永年:为什么中国没有文化崛起? (21ccom.net) Von Zheng Yongnian 郑永年. Übersetzung: Jessica Mayer.

China ist mittlerweile die zweitgrößte Wirtschaftsnation der Welt. Obwohl das durchschnittliche nationale Pro-Kopf-Einkommen noch sehr niedrig ist, hat China doch, gleich wie man es betrachtet, ein wirtschaftsgeschichtliches Wunder vollbracht. Aber gab es auch einen kulturellen Aufstieg? Die Antwort ist ein klares Nein. China ist aufgestiegen, die Menschen sind wohlhabender geworden, aber das hat ihm weder internationale Anerkennung eingebracht, noch seine Menschen glücklicher gemacht. Gleich ob es um Innen- oder Außenpolitik geht, immer mehr Menschen sind wütend, wobei dieses Phänomen eigentlich leicht zu erklären ist. Die Menschen fragen sich, was China außer seiner Wirtschaftskraft noch zu bieten hat. Kann es seinem Volk ein ethisch fundiertes Leben bieten? Kann es der Welt eine alternative Kultur bzw. alternative Werte bieten?

Die Antwort liegt auf der Hand. Im Inneren hat der wirtschaftliche Aufschwung bereits zu einer moralischen Krise der Gesellschaft geführt. Die Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft führt zwar zwangsläufig zu einer Auflösung des alten Moralsystems, wie aber sieht das neue Moralsystem aus? Gibt es keines, dann kann die Gesellschaft kaum existieren. Von außen wird beim Fehlen von Kultur und einem entsprechenden Wertesystem der wirtschaftliche Aufstieg als eine sehr furchteinflössende Sache, eine Bedrohung gesehen. China hat dies erkannt und ist deshalb darum bemüht, seine Kultur im Ausland zu vermarkten. Und wenn man keine neuen Ideen und Werte hat, dann bleibt einem nichts anderes übrig, als Konfuzius zu bemühen und Konfuzius-Institute zu gründen. Und diese werden heruntergeschraubt auf Orte, an denen nur die chinesische Sprache in Wort und Schrift erlernt wird. Weder die Leute der Konfuzius-Institute noch die Menschen, die bei anderen Medien tätig sind, wissen, welche Kultur und welche Werte sie propagieren sollen.

Wang Gengwu nennt Chinas heutigen Aufschwung seinen vierten Aufschwung. Es ist allgemein anerkannt, dass China dreimal in der Geschichte das mächtigste Land in der Region war, weswegen der erneute Aufschwung Chinas auch „Wieder-Aufschwung“ genannt wird. Da China bereits Aufschwünge erlebt hat, können die Menschen aus den Erfahrungen dieser Aufschwünge in der Geschichte lernen. Zum Beispiel durch die Erkenntnis, wie das Land aufgestiegen ist und wie es zum Niedergang kam. Nach Auffassung von Wang Gengwu erfolgte der erste Aufschwung zwischen dem dritten Jahrhundert vor und dem dritten Jahrhundert nach unserer Zeitrechnung, also von der Einigung Chinas durch die Qin-Dynastie bis zur Han-Dynastie. Während der Han-Dynastie reichte Chinas Einfluss bis auf die Koreanischen Halbinsel und bis in Teile Südostasiens. Viele Nachbarländer des hanzeitlichen China importierten Waren und Technik aus China, insbesondere Seide, Papier, Keramik und Kriegstechnik für die Streitkräfte zu Lande und zu See. Was von China aus dieser Zeit den bleibendsten Eindruck hinterliess, war seine Wirtschaft und Kultur.

In den 400 Jahren nach der Han-Dynastie war China in unruhige kleine Länder zersplittert. Die Gründung der Tang-Dynastie im 7. Jahrhundert jedoch verkündete Chinas zweiten Aufschwung. Der Einfluss der Tang reichte bis nach Japan und in einige Regionen Ostasiens und hielt sich über fast 300 Jahre, und das China zu jener Zeit unterschied sich vollkommen von dem der Han-Zeit. Die Stärke der Tang-Dynastie und ihr externer Einfluss wurden von ihrer hochgradigen Öffnung begünstigt. In der Tang-Dynastie zeichnete sich nicht nur durch eine nach außen gerichtete Kultur, sondern auch durch eine offene Politik aus, westliche Gelehrte bezeichneten sie als „Kaiserreich der Öffnung.“ Die Verbreitung des Buddhismus und das Sesshaftwerden der nördlichen Nomadenstämme in Zentralchina – die vereinigende Kraft dieser beiden Einflüsse liess ein neues Land entstehen und machte seine hochgradige Internationalität deutlich. Die hochgradige Offenheit führte auch eine Epoche ununterbrochenen Wachstums von Industrie und Handel herbei. Dinge, die Reisende und Handeltreibende aus fernen Ländern mitbrachten, bereicherten nicht nur das Leben der Chinesen, sondern trugen auch zur chinesischen Kultur bei, was eine wahre Blütezeit der chinesischen Geschichte entstehen liess.

Mit der Gründung der Ming-Dynastie im Jahr 1368 wurde Chinas dritter Aufschwung realisiert, der ungefähr 400 Jahre währen sollte. In dieser Periode wurden die Ideen des Konfuzianismus erneut zur orthodoxen Philosophie der Herrschenden. Gegenüber den zwei vorhergehenden Aufschwüngen verblasst dieser allerdings, da Chinas Politik und Kultur immer konservativer wurden. Durch die Politik der Selbstisolation ging es mit dem Land bergab. Obwohl die Ming-Dynastie ihre Verteidigung verstärkte, wurde das Land weiterhin von allen Seiten angegriffen und zuletzt von den Mandschu erobert. In der Anfangszeit der Staatsgründung war die Qing-Dynastie zwar sehr stark und expansiv, doch später setzte sie immer mehr die konservative Linie und die Selbstisolation der Ming-Zeit fort und zuletzt schwächelte sie. Als im Jahr 1840 das mächtige England China angriff, war das China unter den Qing bereits zu schwach zur Gegenwehr geworden.

Ein Aufschwung ohne Innovationsgeist

Der Aufschwung des heutigen China ähnelt, zumindest bis dato, nicht dem der Tang-, sondern eher dem der Ming und Qing-Dynastie. Es besitzt weder die System-Innovationen der Han-, noch die Offenheit und den kulturellen Aufschwung der Tang-Dynastie. Das Einzige, was der heutige Aufschwung mit den drei früheren gemeinsam hat, sind die wirtschaftliche Entwicklung und die mit ihr einhergehende Stärkung der militärischen Macht. Obwohl sich die Wirtschaft Chinas durch die Globalisierung ziemlich geöffnet hat, verharrt die Kultur im Wesentlichen noch im Zustand der Selbstisolation. Während China universelle Werte ablehnt, fehlt es ihm an eigener kultureller Kreativität. Das Aufstiegsmodell des heutigen China könnte womöglich zu einer Wiederholung der Tragödie der Ming-Dynastie führen, nämlich dem Beginn des Verfalls noch vor einem wirklichen Aufschwung. Die Abgeschlossenheit des Systems und der Ideen während der Ming-Dynastie nahmen China die Chance, eine Seefahrtsnation zu werden. In die Ming-Zeit fiel der Beginn der Epoche der globalen Seefahrt. Das damalige China verfügte, gleich ob aus nationaler oder gesellschaftlicher Sicht, mehr als alle anderen Länder über die Voraussetzungen für eine Seefahrtsnation. Die West-Reisen Zheng Hes waren Symbol für die nationalen Fähigkeiten, und die Piraterie, die an der Südostküste Chinas im Schwange war, stand für die Seefahrer-Kompetenz der Bevölkerung. Aber es gab keine Ideen-Innovation und keine System-Innovation, die unter dem Schutz der Herrschaft stehenden riesigen Interessensgruppen vereitelten Chinas Entwicklung hin zu einer Seefahrtsnation.

Die Bedeutung eines kulturellen Aufschwungs für eine nachhaltige Entwicklung wird gröblich unterschätzt. Der Aufschwung der Dynastien Han und Tang lag im Kulturellen, und ihr letztendlicher Niedergang war auch kulturell bedingt. Wenn die Kultur keinen Aufschwung erlebt, dann führt das zwangsläufig zu großen Einschränkungen in der Wirtschaft, ja sogar in der Politik. Vom Inneren her gibt es, wenn keine Ideen generiert werden, auch keine System-Innovationen, was zuletzt zwangsläufig zu Isolation und Niedergang führt. Nach Außen kann man, wenn keine Ideen generiert werden, keine attraktive Kultur und Wertevorstellungen anbieten. Hat man ausschliesslich einen wirtschaftlichen Aufschwung und eine mit ihm korrespondierende Militarisierung, dann wird das als Tyrannei und Bedrohung gesehen, was in der Folge das Umfeld der internationalen Beziehungen in Mitleidenschaft zieht. Ein Hauptfaktor dafür, dass die Kultur nicht parallel zur Wirtschaft einen Aufschwung erfuhr, ist die Verbindung zwischen Wirtschaft und Kultur. Obwohl es Beispiele gibt für einen gleichzeitigen Aufschwung von Kultur und Wirtschaft (während der Han und Tang-Dynastie), gibt es auch Beispiele dafür, dass der wirtschaftliche Aufschwung keinen kulturellen Aufschwung nach sich gezogen hat (Ming-Dynastie). Es besteht keine zwangsläufige Verbindung zwischen wirtschaftlichem und kulturellem Aufschwung, die beiden sind nicht ein und dieselbe Sache. Auch ohne einen Wirtschaftsaufschwung kann es einen kulturellen Aufschwung geben. Sowohl in China als auch in westlichen Ländern wurden viele großartige Ideen und Kulturen in großer Armut hervorgebracht.

Drei nicht-ökonomische Faktoren für kulturellen Aufschwung

Das Hervorbringen von Kultur korreliert eng mit drei nicht-ökonomischen Faktoren, nämlich der Gewaltenteilung in der Regierung, der kulturellen Offenheit und der Eigenständigkeit von Kulturschaffenden. Einer der drei Faktoren reicht aus, um kulturelle Produktion zu ermöglichen. Gewaltenteilung und Offenheit führen zu kulturellem Aufschwung, das ist die Erfahrung aus Chinas Geschichte.

Immer wenn es in der Geschichte Gewalteinteilung gab, blühte die Kultur wieder auf. Die Menschen wollen heute aber nicht über den Verfall der Staatsmacht zu kulturellem Aufschwung gelangen, im Gegenteil, die meisten wünschen sich ein Erstarken der Staatsmacht. Ein starkes Land braucht die Unterstützung durch eine starke Staatsmacht. Aber das Verhältnis zwischen Gewaltenteilung und kulturellem Aufstieg erklärt in der Tat, was von der Staatsmacht geregelt werden sollte und was nicht. Es gibt auch keine zwangsläufige Verbindung zwischen Zentralmacht und kulturellem Verfall. Das totalitäre Modell der Ming-Dynastie führte zu einem kulturellen Niedergang, während das totalitäre Modell der Tang-Dynastie zu einem kulturellem Aufschwung nach sich zog. Warum? Zum Ersten unterschieden sich die autoritären Modelle, zum Zweiten war es die Offenheit. Die Herrschaft der Ming-Dynastie durchdrang den kulturellen Bereich, das Regime kontrollierte die Kultur, gleichzeitig betrieb die Ming-Dynastie eine Politik der kulturellen Abschottung. Das Regime der Tang-Dynastie setzte im Grunde genommen keinen Fuß in den kulturellen Bereich, dieser war damals autonom, die eine hochgradig autonome Kultur-Bürger Gesellschaft entstehen liess. Gleichzeitig war die Tang-Dynastie ein nach außen hin offenes Kaiserreich. Bei einer nach außen vollständig geöffneten Kultur konnte die von auswärts kommende Kultur in die eigene integriert werden. Ein noch entscheidenderer Faktor war die Eigenständigkeit der Kulturschaffenden. Solange die Persönlichkeit eigenständig ist, kann kein Faktor, Autokratie und Armut eingeschlossen, die kulturelle Kreativität behindern. Russland ist hier ein typisches Beispiel. Weder die Autokratie des Zaren noch der Kommunismus haben die Kreativität der russischen Intellektuellen verhindern können. Sie haben unter autokratischen Herrschaftsformen brillante Werke der Literatur und Kunst sowie philosophische Gedanken geschaffen.

Die mangelnde Kreativität der chinesischen Kulturschaffenden unter der Autokratie hat mit ihrer hochgradigen Abhängigkeit von der Regierung zu tun. In der chinesischen Geschichte hat es noch nie Intellektuelle im westlichen Sinne gegeben, nämlich einer Gesellschaftsgruppe, die ihr gedankliches Schaffen als lebenslange Profession ansieht. Will man in China einen kulturellen Aufschwung realisieren, dann liegt der Schlüssel ganz klar in einer Rejustierung der Beziehung zwischen Politik und Kultur. Die Regierung war noch nie eine Hauptsäule für kulturelle Produktion. Von einer Regierung zu fordern, dass sie Kultur hervorbringt, wäre völlig utopisch. Das heisst aber keineswegs, dass es zwischen Regierung und kultureller Produktion keine Beziehung gibt. Ganz im Gegenteil. Im chinesischen Umfeld entscheidet die Regierung über Erfolg und Scheitern der kulturellen Produktion.

Erstens: die Grenzen der Regierungsmacht. Während der Tang-Dynastie war die Eingrenzung durch die Regierungsmacht kein großes Hindernis für kulturelle Produktion, unter den Ming- und Qing- Herrschern wurde kulturelle Kreativität jedoch stranguliert. Die Eingrenzung durch Chinas heutige Regierung ähnelt nicht der der Tang-, sondern der der Ming-Regierenden. Die Macht der KP- Propaganda-Abteilung und des Kulturministeriums reicht bis in den letzten Winkel des Kulturbetriebs. Seit mehreren Jahren wurden diese beiden Stellen nicht wesentlich reformiert, sie sind zu einfachen Kontrollinstitutionen verkommen. Die vollständige Abdeckung des Kulturbetriebs durch die politische Macht hat auch zu einer hochgradigen Politisierung und Verbeamtung des Kulturlebens geführt, was jede originale Kreativität im Keim erstickt.

Zweitens: Die Politik der Regierung. Was die Regierung befürwortet und was sie ablehnt, all das hat eine tiefe Wirkung auf einen möglichen kulturellen Aufschwung. In Bezug auf den Verkehr mit dem Ausland kommt es darauf an, ob die Politik einer Regierung offen ist oder isolationistisch. Offenheit bewirkte den kulturellen Aufschwung der Tang-Dynastie, und Isolation führte zum Ausbleiben eines kulturellen Aufschwungs während der Ming-Dynastie. Chinas Besonderheit ist, dass zu viele Ressourcen von der Regierung kontrolliert und zu wenige für Innovationen eingesetzt werden. Zwar gibt es Ressourcen, die für Innovation eingesetzt werden, aber dabei handelt es sich um von der Regierung sanktionierte und zugelassene Bereiche. Fakt aber ist, dass in den wenigsten Gesellschaften die Beamten etwas vom Kulturschaffen verstehen.

Das absurdeste Phänomen in China ist, dass sich die Unterstützung der Kultur durch die Regierung oft das Gegenteil bewirkt, dass sie nämlich zu ihrem Verfall führt. Der Buddhismus ist ein typisches Beispiel. Die Regierung hat die Entwicklung des Buddhismus tatkräftig unterstützt, sowohl durch ihre Politik als auch durch Ressourcen, was zu einer weitverbreiteten Korruption innerhalb des Buddhismus führte. In anderen kulturellen Bereichen wie Kunst und Literatur verhielt es sich ebenso. Im Grunde führt die Unterstützung durch die Regierung unweigerlich zum Niedergang in diesen Bereichen, die Logik dahinter ist sehr einfach: Sobald diese Gruppen durch die Unterstützung der Regierung existieren können, verlieren sie den Anreiz zur Weiterentwicklung und das Ergebnis ist zwangsläufig ihr Niedergang. Auch in anderen Ländern wird die Kultur von den Regierungen unterstützt, dies geschieht aber immer mittels einer Delegierung der Zuständigkeit nach unten an Fachleute. Diese Methode der Zuständigkeits-Delegierung führt nicht unbedingt zu einem kulturellen Aufschwung, aber auch nicht zum Niedergang. In China tritt die Regierung auch Macht ab, aber das Ziel ist dann oft nicht die Kultur an sich, sondern die Erreichung politischer Ziele durch politische Methoden.

Die Beziehung zwischen Regierung und Kultur führt dazu, dass beide verlieren. Wird die Kultur durch die Regierung kontrolliert, führt das zu einer starken Abhängigkeit vieler von der Regierung, was einen kulturellen Niedergang zur Folge hat. Für jene Kulturschaffenden, die sich ein wenig Unabhängigkeit bewahren wollen, ist die einzige Möglichkeit, zu existieren und sich zu entwickeln, in Opposition zur Regierung zu treten. Daraus entsteht eine andere der Regierung entgegengesetzte Kultur, die ebenfalls übermäßig politisch gefärbt ist. Den Status Quo der Regierung herauszufordern ist für diese Gruppe zu einer wichtigen Ressource der kulturellen Produktion geworden. Es ist leicht zu verstehen, dass derartige kulturelle Innovationen (gleich ob in Religion, Kunst oder Literatur) in China selbst nicht von der Regierung anerkannt und sogar häufig verdrängt werden, im Westen dagegen großen Beifall erringen und als kultureller Aufschwung Chinas bezeichnet werden. Objektiv betrachtet, führen weder die kulturelle Produktion, die die Regierung selbst betreibt, noch die kulturelle Kreativität, die gegen den politischen Status Quo gerichtet ist, zu einem kulturellen Aufschwung. Tatsächlich schränken sowohl die Politisierung seitens der Regierung als auch die Politisierung der Opposition in höchstem Maß Chinas kulturellen Aufschwung ein. Die Politik sollte eigentlich nur einen kleinen Teil der Gesellschaft einnehmen, der Großteil der Gesellschaft sollte nicht politisch sein. Solange die politische Macht begrenzt ist, bleibt selbst in einer Diktatur oder in einem autoritären Regime für die kulturelle Kreativität ein enormer Spielraum.

Es steht außer Zweifel, dass China, will es den Weg des Aufschwungs der Tang-Dynastie gehen und den des Aufschwungs der Ming-Dynastie vermeiden, nur eine kulturelle Systemreform bleibt. Die Kultur muss von der Politik befreit werden und aus den Händen des Beamtenapparats herausgelöst werden, außerdem müssen die Kulturschaffenden aus den politischen und bürokratischen Prozessen herausgenommen werden. Nur wenn die Macht in den Käfig gesperrt wird, erfährt Chinas Kultur einen Aufschwung.

Der Autor ist Leiter des East-Asien-Institute an der National University of Singapore.

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