9.2.2006  Der Architekt Pei (Bei Lüming) spricht über sich selbst. Auszug aus dem im Wenhui-Verlag erschienenen Buch „Bei Lüming tan Bei Lüming“. Quelle: gmw.


27.1.2006  Speer baut zweite Autostadt in China Stararchitekt gewinnt Wettbewerb der Industriemetropole Changchun. Von Johnny Erling (Die Welt).


8.1.2006  Shanghai plans eco-metropolis on its mudflats The project to transform the mouth of the Yangtse river is the world's biggest single development. Frank Kane visits Dongtan, the unspoilt wildlife sanctuary that international finance will turn into the planet's first 'eco-city'. Quelle: The Guardian/The Observer.


24.12.2005  Shanghai Surprise The radical quaintness of the Xintiandi district. Von Paul Goldberger (The New Yorker).


24.10.2005  Chinas deutsche Vorstadt Goethebrunnen und Kippfenster für 100 000 Chinesen - der deutsche Architekt Albert Speer baut eine Wohnstadt nach DIN-Norm nahe Shanghai. Ein Besuch. Von Johnny Erling (Die Welt).


19.10.2005  The city that ate the world It's goodbye to Mao and hello to Europe's top architects, all Australia's iron ore... and half the World's concrete. With its sights set on Olympic gold, Beijing is being rebuilt round the clock. By Deyan Sudjic (The Guardian).


2.9.2005  Albert Speer gewinnt Städtebau-Wettbewerb in China Meldung der Welt vom 31.8.


13.6.2005  Pekings Olympia-Bauten: Richard Spencer über erfolgreiche, umstrittene und abgebrochene Projekte. Quelle: Standard/Daily Telegraph. ...Few newspapers or architects mention the grand boulevard intended to connect the Olympic village to the city's historic center. It is being designed by Albert Speer, a well-respected architect but also the son and namesake of the man who built Nazi Berlin, including a similar boulevard for the 1936 Olympics. Comparison of Beijing 2008 and ``Hitler's Games'' are a step too far in modern China....


30.5.2005  Nach der Allianz-Arena geht‘s in Peking weiter "Die weiß durchscheinenden Luftkissen in der Dachkonstruktion der Münchener Allianz-Arena waren der erste Großauftrag für die Covertex GmbH. Dieser ist noch nicht ganz abgewickelt, da flatterte vor kurzem der Obinger Firma per Fax aus China schon wieder ein noch größerer Auftrag ins Haus: Sie hat den Zuschlag für die Dachkonstruktion im neuen Olympiastadion in Peking für die Spiele 2008..." Quelle: Rosenheimer Nachrichten.


30.5.2005  Old Summer Palace in new controversy ...The most recent issue regarding Yuanmingyuan is the renting out of an island in the park, something that has provoked public concern about the excessive commercial use of the former imperial garden... Quelle: Xinhuanet/China Daily vom 25.5.2005.


3.4.2005  Hong Kong arts center is battleground for architects Von Mark McCord (Hongkong, AFP). Ein AFP-Artikel vom 16.1.2005 sprach noch von Widerständen gegen das Projekt: A huge multi-billion dollar arts hub planned for Hong Kong's famed harbourside is in doubt as public opinion gathers against it and influential businessmen and politicians declare the proposal flawed.


21.2.2005  Im Auftrag der chinesischen Immobilienholding CRED entwickelt Drees & Sommer ein Wohngebiet in Shanghai mit 60 historischen Villen aus der englischen Kolonialzeit... meldet die WELT.


1.2.2005  "Die Stadtentwicklung Shanghais ist das furchterregende Gegenbild zur europäischen Metropole ... Nicht nur für die neuen Verkehrstraßen, auch für die neuen Stadtquartiere werden vorhandene Altbauquartiere und damit wertvolle Zeugnisse der Geschichte rücksichtslos abgerissen, Landschaften begraben und durch eine unendlich erscheinende Menge anonymer Wohn- und Bürohochhäuser ersetzt. Die Idee der Stadt mit einem verständlichen Stadtgrundriß und einer bildhaften Silhouette nach dem Muster europäischer oder selbst amerikanischer Städte hat hier keine Gültigkeit mehr. Die Traufhöhe, wenn es so etwas je gegeben hat, hat sich in eine nach oben offene Maßeinheit aufgelöst..." Dr.-Ing. Hans Stimmann (Senatsbaudirektor von Berlin) in der WELT vom 31.1.2005.


1.2.2005  Baubeginn beim Shanghai Global Financial Center 上海环球金融中心. Das Gebäude soll Ende 2007 fertiggestellt werden und mit einer Eigenhöhe von 492m (ohne Turmaufbauten, Antennen etc.) wieder mal das höchste der Welt werden. Quellen: China Daily und GUANGMING Online. Vgl. www.die-wolkenkratzer.de.


24.1.2005  TU-Forscher entwickeln Abwasser-Plan für Olympiastadt Peking. Aus der heutigen WELT.


Shanghai 2004 (Pudong) Aufnahme: Hubertus Hamm


15.12.2004  Der Bau der Nationaloper (Guojia Dajuyuan 国家大剧院  ) wird laut GUANGMING Online mit drei Milliarden Yuan über 200 Millionen Yuan teurer als geplant. Nach einem Statement des Parteisekretärs der Bauherrenkommission, Wang Zhengming 业主委员会党委书记王争鸣 , bleibt diese Summe aber "im Rahmen" und wird die Fertigstellung des Baus nicht verzögern. Als Gründe führte Wang unter anderem an: Die strengeren Verkehrskontrollen in Peking (Verbot der Überladung von Lkw's), Preisanstieg bei Baumaterialien wie Stahl und Zement, das Verbot der Sandentnahme aus dem Pekinger Yongdinghe-Kanal 禁止从永定河采砂 und der höhere Euro-Kurs (Orgel, Bühnentechnik  舞台机械 u.a. würden aus Europa importiert). Aus dem Schlussabsatz geht hervor, dass man sich erst jetzt Gedanken macht, ob die Nationaloper als öffentliche Einrichtung  公益性机构 oder als Unternehmen  betrieben werden soll. Laut Wan Siquan, dem Vorsitzenden der Bauherrenkommission 国家大剧院工程业委会主席万嗣铨 , sei ein Theater mit einer so grossen Fläche und Zuschauerkapazität sehr schwer wirtschaftlich zu betreiben, im anderen Fall würden aber jedes Jahr grosse Staatssubventionen fällig. Derzeit sei beabsichtigt, die Verwaltung dem Kulturministerium zu übertragen. Quelle

Peking: Bau der Nationaloper auf dem Areal westlich der Grossen Halle des Volkes.

Aus dem Foto-Blog http://22catcher.com/ (Bilder vom Juni 2004)


 

9.11.2004  Frau Wu Yi, Politbüromitglied und Stv. Ministerpräsidentin, betritt das neue, vom deutschen Architekturbüro gmp entworfenene Nanning International Convention and Exhibition Center 南宁国际会展中心, wo am 3.11. die erste China-ASEAN-Expo eröffnet wurde. Artikel aus CRI online (Deutsch). Artikel ueber die Veranstaltung, chin. Beitrag über gmp.


19.9.2004: Christower Hawthorne in der heutigen NYT über die Chancen moderner Architektur und westlicher Architekten in China: "China Pulls Up the Drawbridge". Gilt noch der Satz "... we've had 5,000 years of history. Maybe we want something new"? Ferner: "Beijing's Truly Bad Buildings"


8.9.2004: Zwölf chinesische Projekte werden laut einem Artikel von GUANGMING WANG vom 8.9.2004 auf der Architektur-Biennale (12.9.-7.11.2004) in Venedig vorgestellt. Auf der Website der "9th Int. Architecture Exhibition METAMORPH" erscheint China zwar nicht als Teilnehmerland, doch Biennale-Präsident Davide Croff kündigte am 1.6.2004 in einer Rede an: "The strategy of the new management ... adds events away from Venice with the intention of spreading awareness of contemporary disciplines and artistic innovation far and wide. This is a first in the history of the Biennale: we started from Southern Italy, with the Visual Arts Exhibition, but our objective is to arrive in China (Beijing and perhaps also Shanghai) with a part of the 9th Architecture Exhibition, just as China will itself be present in the event with young architects in one of the sections (that of Aldo Cibic) and elsewhere in the show." The 1st Architectural Biennial - Beijing 2004 (Zhong1guo2 guo2ji4 jian4zhu2 yi4shu4 shuang1nian2zhan3) wird vom 20.9. bis zum 6.10. abgehalten.


4.9.2004: Deutsche Architekten bei zwei Wettbewerben in China erfolgreich. Leon Wolhage Wernik (LWW) gewannen einen der ersten Preise für einen "TV- und Sightseeing Tower" in Kanton (Guangzhou). "Das zukünftig höchste Gebäude der Welt soll nach dem Willen der Auslober kein rein technisches Bauwerk sein, sondern zu einem neuen Wahrzeichen der aufstrebenden Region im Süden Chinas werden." Repräsentation in 660 Metern Höhe...Und die Hamburger Architekten von Gerkan, Marg & Partner (gmp) gewannen dieser Tage den internationalen Architektur-Wettbewerb für das neue chinesische Nationalmuseum in Peking, das melden News Guangdong (mit Bildern der drei ausgewählten Türme), sinoprojects.net, die Welt und das Hamburger Abendblatt. Andreas Landwehr bietet in der Kölnischen Rundschau Online reichlich Hintergrund.


11.8.2004: Die RENMIN RIBAO (Volkszeitung) berichtet über eine "stille Bodenkrise" in Shanghai. In einem 1931 erbauten Hochhaus (dem Qingnianhui Dalou) sollen sich fast jeden Tag neue Risse zeigen. Wegen eines nur 13 Meter entfernten Neubauprojekts wurde über einen Zeitraum von 8 Tagen eine Absenkung von einem Millimeter gemessen. Brüche von Gasleitungen und Bodeneinbrüche (von denen es an einer Strasse im neuen  Stadtteil Pudong allein drei in einem Monat gab) werden auf die sich beschleunigende Bodenabsenkung zurückgeführt, die im ersten Quartal 2004 im gesamten Stadtgebiet durchschnittlich 0,72 Millimeter betragen haben soll, 0,15 Millimeter mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. In dicht bebauten Gebieten wie dem Finanzdistrikt Lujiazui sei die Absenkung jedoch wesentlich gravierender. Studien sehen die Ursache zu 70% in der Entnahme des Grundwassers, zu 30% bei den neuen Hochhäusern und Infrastrukturbauten. Der letztere Faktor soll aber in den Gebieten mit dichter Hochhausbebauung weit überwiegen. Quelle: PD Online vom 07.08.2004 RM

Deckblatt einer Zündholzschachtel aus der Zeit der Republik